Das Ziel ist es, ein Netzwerk von Akteuren in Rottenburg zu schaffen, die gemeinsam daran arbeiten, das Leben in der Stadt erlebbar inklusiv zu gestalten. Das bedeutet, dass Menschen mit und ohne Behinderungen gleichberechtigt an allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens teilnehmen können.
Potenzielle Akteure können sein:
Soziale Einrichtungen und Organisationen: (z.B. Lebenshilfe, Caritas, Diakonie, offene Behindertenarbeit)
Stadtverwaltung Rottenburg: (z.B. Integrationsbeauftragte, Sozialamt)
Bildungseinrichtungen: (z.B. Schulen, Volkshochschule)
Sportvereine und Kulturvereine: (z.B. Sportclub, Theatergruppen)
Wirtschaft und Einzelhandel: (z.B. Einzelhändler, Gastronomen)
Privatpersonen und Ehrenamtliche: (z.B. pflegende Angehörige, engagierte Bürger)
Das Ziel ist es, ein Netzwerk von Akteuren in Rottenburg zu schaffen, die gemeinsam daran arbeiten, das Leben in der Stadt erlebbar inklusiv zu gestalten. Das bedeutet, dass Menschen mit und ohne Behinderungen gleichberechtigt an allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens teilnehmen können.
Potenzielle Akteure können sein:
Soziale Einrichtungen und Organisationen: (z.B. Lebenshilfe, Caritas, Diakonie, offene Behindertenarbeit)
Stadtverwaltung Rottenburg: (z.B. Integrationsbeauftragte, Sozialamt)
Bildungseinrichtungen: (z.B. Schulen, Volkshochschule)
Sportvereine und Kulturvereine: (z.B. Sportclub, Theatergruppen)
Wirtschaft und Einzelhandel: (z.B. Einzelhändler, Gastronomen)
Privatpersonen und Ehrenamtliche: (z.B. pflegende Angehörige, engagierte Bürger)
Physische Barrierefreiheit: Alle öffentlichen Gebäude, Plätze und Verkehrsmittel in Rottenburg sind für Menschen mit Gehbehinderung, Rollstuhlfahrer, Eltern mit Kinderwagen und ältere Menschen uneingeschränkt zugänglich. Dazu gehören Rampen, Aufzüge, taktile Leitsysteme für Blinde und unterfahrbare Theken.
Digitale Barrierefreiheit: Die städtische Website, Apps und Online-Dienste sind so gestaltet, dass sie auch von Menschen mit Seh- oder Hörbehinderung sowie kognitiven Einschränkungen problemlos genutzt werden können.
Kommunikative Barrierefreiheit: Informationen werden nicht nur in Schriftform, sondern auch in Leichter Sprache, mit Piktogrammen oder in Gebärdensprache bereitgestellt. Behördengänge sind auch ohne Begleitung möglich.
Gemeinschaftliche Treffpunkte: Es gibt offene und niedrigschwellige Treffpunkte, wie z.B. Nachbarschaftszentren, die allen Bürgern offenstehen und an denen sich Menschen mit und ohne Behinderung ganz selbstverständlich begegnen können.
Vielfältige Freizeitmöglichkeiten: Sportvereine, Kulturvereine und Bildungseinrichtungen bieten ein integratives Programm, das allen Menschen die Teilnahme an Aktivitäten wie Sport, Musik, Kunst oder Bildung ermöglicht. Es gibt beispielsweise inklusive Theatergruppen oder Sportkurse.
Unterstützungsleistungen: Das Netzwerk aus sozialen Trägern und der Stadtverwaltung bietet unbürokratische Unterstützung, wie z.B. Fahrdienste, persönliche Assistenzdienste oder Gebärdensprachdolmetscher, die nicht nur für medizinische, sondern auch für soziale Anlässe verfügbar sind.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „erlebbar inklusiv“ in Rottenburg ein Zustand wäre, in dem Inklusion nicht nur ein Konzept ist, sondern in dem die physische Umgebung, die sozialen Strukturen und die wirtschaftlichen Möglichkeiten so gestaltet sind, dass jeder Mensch ganz selbstverständlich und ohne zusätzliche Hürden am Leben in der Stadt teilhaben kann.
… Seit Oktober 2024 gibt es in der Yalovastraße in Rottenburg ein Wohnhaus, in dem Menschen mit und ohne Beeinträchtigung leben. Dass es dieses inklusive Wohnangebot gibt, ist sehr vielen Leuten zu verdanken, die über viele Jahre Hand in Hand daran gearbeitet haben. Es ist ein Leuchtturmprojekt, das zeigt, wie Inklusion im Alltag gelingen kann, und wie das Zusammenleben unterschiedlicher Menschen das Leben aller bereichert.
Die Idee für das Wohnhaus entstand bereits vor über zehn Jahren. Damals schloss sich eine Gruppe engagierter Eltern mit der Caritas zusammen, um ein Wohnprojekt für ihre erwachsenen Kinder mit Behinderung zu schaffen. Sie wollten nicht einfach nur ein weiteres Heim, sondern ein echtes Zuhause, das in die Stadtgesellschaft integriert ist. Ein Ort, an dem sich die Bewohnerinnen und Bewohner frei entfalten können und gleichzeitig die nötige Unterstützung erhalten.
Viele Hürden mussten auf dem Weg überwunden werden: die Suche nach einem passenden Grundstück, die Finanzierung des Baus, und nicht zuletzt die Konzeption des alltäglichen Zusammenlebens. Immer wieder gab es Rückschläge, doch der unerschütterliche Glaube an die Vision trieb das Projekt voran. Die Stadt Rottenburg unterstützte das Vorhaben, private Spender engagierten sich, und unzählige ehrenamtliche Helferinnen und Helfer brachten sich mit ihrer Zeit und ihren Fähigkeiten ein.
Heute ist das Haus in der Yalovastraße ein lebendiger Beweis dafür, was möglich ist, wenn Menschen an einem Strang ziehen. Die Bewohnerinnen und Bewohner leben in Wohngemeinschaften und Apartments, sie kochen, lachen und feiern zusammen, und sie unterstützen sich gegenseitig. Das Besondere ist, dass auch Menschen ohne Behinderung in dem Haus leben – sie tragen aktiv zum inklusiven Miteinander bei und profitieren ebenfalls von den neuen, wertvollen Erfahrungen. Es gibt gemeinsame Aktivitäten wie Kochabende, Filmvorführungen oder Gartentreffs, die den Gemeinschaftssinn stärken.
Das inklusive Wohnprojekt in Rottenburg ist mehr als nur ein Gebäude; es ist ein Modell für gelebte Inklusion, das die Lebensqualität aller Beteiligten spürbar verbessert. Es zeigt, dass Barrieren nicht unüberwindbar sind, wenn man den Mut hat, neue Wege zu gehen.
Gemeindeintegriertes Wohnen
Yalovastraße 24
72108 Rottenburg/Neckar
Es erwartet Sie ein modernes Wohnen in einem neuen Quartier auf dem ehemaligen „DHL-Gelände“ in Rottenburg am Neckar. Das neue Wohnangebot bietet Personen mit Beeinträchtigung eine verlässliche Wohnsituation und zugleich vielfältige Anregungen zur persönlichen Entwicklung. Für die Unterstützung und Begleitung der Personen ist eine partizipativ gestaltete Hilfe und die umfassende Teilhabe am gesellschaftlichen Leben wesentlich. Dabei ist die Kooperation der verschiedenen Professionen, das Fachkonzept der Sozialraumorientierung mit inklusiver Ausrichtung und eine dialogische Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie/Bezugspersonen und Menschen des persönlichen Umfelds handlungsweisend.
Ein kompetentes Mitarbeiterteam unterstützt Sie dabei, Ihr Leben bestmöglich und nach Ihren Wünschen zu gestalten. Dabei werden Sie von den Mitarbeitern in allen Lebensbereichen unterstützt. Diese Mitarbeiter sind erfahren, wenn es um pflegerisches Arbeiten geht, sie geben Ihnen Sicherheit und Antwort dort, wo Sie Fragen haben und zeigen Ihnen Lösungswege auf, wenn es in einem Ihrer Lebensbereiche einmal schwierig wird.
24 Wohnplätze (4 Wohngemeinschaften à 6 Plätze) in einem neuen Wohnquartier seit Oktober 2024
Teresa Wild
Einrichtungsleitung
Liebenau Teilhabe gGmbH
Gemeindeintegriertes Wohnen (GIW)
Yalovastr. 24
72108 Rottenburg/Neckar
Telefon +49 7472 951922-100